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Die diesjährige Sommergerstenernte war bis auf regionale Abweichungen ertragreich und bis zur Regenperiode wurden gute Qualitäten verzeichnet. Die Ware aus Spätdruschgebieten, die in diesen Tagen gedroschen wird, dürfte aber kaum Braugerstenqualität erreichen, wie eine heute veröffentlichte Umfrage der Korrespondenten der Agrarzeitung Ernährungsdienst ergab. Einzig in Niedersachsen wird mit einer kleinen Braugerstenernte von lediglich 135.000 bis 140.000 t gerechnet. Ursachen sind neben dem eingeschränkten Anbau und den mittleren Erträgen vor allem Sortierungsprobleme. Bei einigen Beständen ist der Vollgerstenanteil so schwach, dass die Aufbereitung nicht lohnt. (ED)
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