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Die Ergebnisse des Health Check beurteilt der Deutsche Bauernbund als "grundsätzlich positiv". Insbesondere die Kompromisse die Bundesagrarministerin Ilse Aigner bei der Modulation erzielt hat, wertet der Verband, der die bäuerlichen Familienbetriebe in Ostdeutschland vertritt, als Erfolg. Weiter begrüßt der Bauernbund den Erlass für die Bundesländer bei der Kofinanzierung der Modulationsmittel. Statt bisher 50 Prozent müssen westdeutsche Bundesländer nur noch 25 und ostdeutsche Bundesländer statt 25 nur noch 10 Prozent beisteuern, haben die EU-Agrarminister vereinbart. "Besonders positiv ist die Tatsache, dass ein Milchfonds eingerichet wird", heißt es in der Stellungnahme weiter. Wenn dieses Schutzprogramm für die Milchviehbetriebe zum Teil aus den umgeschichteten Modulationsmitteln mitfinanziert werde, stelle auch das einen gesunden Kompromiss dar. (sta)
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