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Der niedersächsische Putenspezialist Heidemark GmbH & Co. KG, Garrel, konnte für das Wirtschaftsjahr 1998 heute in Frankfurt am Main ein vorteilhaftes Ergebnis präsentieren. Der steigende Umsatz von 360 Mio. DM im Vorjahr auf 406 Mio. DM ist nach Ansicht von Bernd Kalvelage, Geschäftsführer der Heidemark-Gruppe, auf die Kapazitätsausweitung in der niedersächsischen Schlachtstätte Garrel und die bessere Auslastung der Schlachterei in Vahldorf bei Magdeburg zurückzuführen. Darüberhinaus profitierte das Unternehmen von der mengenmäßig steigenden Putennachfrage in Deutschland. Die weitere Entwicklung sieht Kalvelage dagegen eher kritisch. Die rapide sinkenden Preise für Putenfleisch würden sich bereits in einer rückläufigen Erzeugung in den europäischen Nachbarländern widerspiegeln. Die Geschäftsführung erwartet daher, daß sich auch in Deutschland der positive Trend am Putenmarkt nicht weiter fortsetzen wird. (ts)
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