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Einen offenen Brief hat heute Georg Heitlinger, Landwirt im badischen Eppingen, an die Mitarbeiter der CMA und der ZMP geschrieben. Er wehrt sich darin gegen den Vorwurf, verantwortlich für drohende Arbeitsplatzverluste zu sein. Heitlinger, der zu den Klägern gegen das Absatzfondsgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht gehörte, verweist in seinem Brief darauf, dass die Verantwortlichen für die jetzige Misere „die Politik in Berlin sowie die den Absatzfonds tragenden Agrarverbände“ seien. Sie hätten, so Heitlinger weiter, „jahrelang die Augen verschlossen“. Denn das Absatzfondsgesetz sei bereits im Juli 2002 als verfassungswidrig beurteilt worden. Anlass für den Brief ist, dass Heitlinger auf seiner Internetseite Gästebucheinträge erhalten hat, die er als „deutlich unter der Gürtellinie“ empfindet. Er verweist diejenigen, die unglücklich über das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes sind, sich an die Verantwortlichen in den Agrargremien zu wenden und nennt besonders den Deutschen Bauernverband. (ED)
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