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Die im Rahmen des Herauskauf- und Zerstörungsprogramms vernichteten Rinder haben den Preisverfall in Frankreich gestoppt, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Das Preisniveau liegt aber dennoch beträchtlich unter dem Niveau der gleichen Vorjahreszeit. Dies ergibt sich aus Untersuchungen des französischen Fleischamtes Ofival. In den ersten neun Wochen dieses Jahres sind in Frankreich 115.304 Rinder aus dem Markt genommen und verbrannt worden. Frankreich und Irland waren zunächst die einzigen Staaten, die von der Marktentlastung durch die Vernichtung älterer Kühe über 30 Monate Gebrauch gemacht haben. Von 233.000 Rindern, die in den beiden ersten Monaten des Jahres auf diese Weise aus dem Markt genommen wurden, entfallen 86 Prozent auf diese beiden Staaten, stellt Ofival fest. Staaten wie Spanien, Belgien und auch Deutschland haben erst mit einiger Verzögerung an der Vernichtungsaktion teilgenommen. Seit Anfang März liegen die durchschnittlichen Marktentnahmen durch Herauskauf und Vernichtung in Frankreich lediglich bei knapp 6.700 Tieren pro Woche. (JF)
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