Herkunft der Rohstoffe benennen


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Die Herkunft von Lebensmitteln darf weiterhin auf der Verpackung gekennzeichnet werden. Die EU-Kommission hat aber am Mittwoch in Brüssel einige Klarstellungen vorgeschlagen. So soll die Herkunft von Rohstoffen in Verarbeitungsprodukten klarer herausgestellt werden. „Belgische Butter aus dänischer Milch“ könnte es zum Beispiel heißen. Wem das zu kompliziert wird, der kann immer noch auf das Label „Hergestellt in der EU“ zurückgreifen. Die Kennzeichnung der Herkunft aus der EU, dem EU-Mitgliedstaat oder einer Region ist und bleibt freiwillig.

Dagegen sollen nach den Vorstellungen der Kommission Angaben über die Nährwerte von Lebensmitteln verpflichtend werden. Dem Verbraucher soll der Anteil an Energie, Fett, gesättigten Fetten und an Kohlehydraten mitgeteilt werden. Fleisch, Obst und Gemüse sind ausgenommen. Erste Stimmen aus dem Europäischen Parlament warnen vor unnötigen Vorschriften, die insbesondere kleinere Hersteller hart treffen könnten. (Mö)

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