1

Die Herkunft von Nitrofen in Ökoweizen ist noch nicht eindeutig aufgeklärt. Am Wochenende hatte es so ausgesehen, als könnte die Kontamination auf ein Getreidelager in Malchin zurückzuführen sein, die von der Norddeutschen Saat- und Pflanzgut (NSP) AG, Neubrandenburg, angemietet wurde. Heute teilte das Landwirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern jedoch mit, dass Malchin nicht als einzige Quelle der Verunreinigung angesehen werden könne. In Malchin wurden zu DDR-Zeiten Pflanzenschutzmittel gelagert, die als Quelle der jetzigen Nitrofen-Funde verantwortlich gemacht werden. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass es in Mecklenburg-Vorpommern weitere ehemalige Pflanzenschutzmittelläger gibt, die möglicherweise als Getreideläger genutzt würden. (ED)
stats