Stärker geschädigt als ursprünglich befürchtet ist offenbar Wintergetreide in Hessen. Vor allem Winterweizen scheint in größerem Umfang abgestorben zu sein. In wichtigen Getreideanbaugebieten Hessens hat im Februar eine schützende Schneeauflage gefehlt. „Das hat den Pflanzen stärker zugesetzt als ursprünglich befürchtet", meldet heute der Hessische Bauernverband. Nach Verbandsangaben zeigen Winterweizenbestände im ganzen Bundesland deutliche Blattschäden und Verbräunungen. „Nach allem, was wir heute wissen, ist ein erheblicher Teil der Pflanzen jedoch bereits abgestorben", äußert sich Verbandspräsident Friedhelm Schneider besorgt. Er rät jedoch den Landwirten, vor einem Umbruch den Zustand der Pflanzen genau zu überprüfen. (az)
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