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Die britische Regierung plant, ihre Schaf- und Rinderhalter mit umgerechnet rund 240 Mio. DM zu unterstützen. Die Landwirte sind wegen der starken britischen Währung und des BSE-bedingten Exportverbotes für britisches Rindfleisch in finanzielle Schwierigkeiten geraten, schreibt die Financial Times in ihrer Wochenendausgabe. Danach soll das Durchschnittseinkommen der britischen Farmer 1998/99 auf umgerechnet 24000 DM gesunken sein. Besonders die Schaf- und Rinderhalter seien in der Krise. Sie sollen rund 180 Mio. DM mehr Geld über höhere Subventionen in Berggebieten erhalten. Weitere 60 Mio. DM sind vorgesehen, um die obligatorische Kennzeichnung der Rinder zu finanzieren. Der Rinderpass soll dazu dienen, die BSE-Freiheit von Beständen garantieren zu können. (ED)
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