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Die Ertragsausfälle durch die Trockenheit im April und Mai betragen in Brandenburg, in Teilen von Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen sowie auf den leichten Standorten Niedersachsens im Durchschnitt etwa 40 Prozent, teilt der Deutsche Bauernverband (DBV), Bonn, mit. Hilfsmaßnahmen hat deshalb DBV-Päsident Gerd Sonnleitner bei der gestrigen Sitzung des DBV-Präsidiums gefordert. So solle die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete aufgestockt und der Auszahlungstermin vorgezogen werden. Die Auszahlung der Flächenzahlungen solle zu einem früheren Termin erfolgen, um einen Liquiditätsengpass der betroffenen Betriebe zu vermeiden. Schließlich sollten die Programme der Bundesländer zur Gewährung von Betriebsmittelkrediten aufgestockt werden. Sonnleitner unterstütze die Forderungen der betroffenen Landesbauernverbände an die jeweiligen Landesregierungen und an die Bundesregierung. Die notwendigen Entscheidungen müssten schellstmöglich getroffen werden. (ED)
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