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Brüssel/Mö, 10.Februar - Damit die Nahrungsmittelhilfelieferungen für Rußland doch noch anlaufen können, hat die EU-Kommission Vertreter aus Moskau nach Brüssel eingeladen. Diese werden am Freitag oder zu Beginn der kommenden Woche erwartet. Rußland beklagt, daß es sich bei den Hilfen um Interventionsfleisch und nicht um Frischfleisch handelt. Außerdem soll das Getreide nach Ansicht der Russen zunächst in Silos zwischengelagert werden. Die EU möchte das Getreide dagegen gleich in die Regionen transportieren, wo es gebraucht wird. Die Forderungen der Russen verstoßen nach Ansicht der Kommission gegen den Vertragstext des Memorandum of Understanding. Die Kommission will die aufgekommenen Probleme möglichst rasch lösen.
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