Brasilien will seine Schweinehalter unterstützen. Die Situation der Branche ist angespannt.

Der brasilianische Agrarminister Mendes Ribeiro Filho hat kürzlich angekündigt, den Farmern einen Mindestverkaufspreis für ihre Tiere zu garantieren. Das Vorhaben kostet die brasilianische Regierung etwa 15 Mio. US-$, berichtet die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) unter Berufung auf die Internetseite pigprogress.net.

Nach Einschätzung der ISN zeige das Vorhaben, dass auch in Brasilien die Situation für die Erzeuger ähnlich schwierig ist wie für die hiesigen Schweinehalter.

Diese Maßnahme des Mindestverkaufspreises sei Teil eines ganzen Hilfspakets zur Abmilderung von Problemen der Branche. So wurde den Angaben zufolge unter anderem eine spezielle Kreditlinie zur Verfügung gestellt, mit der Schweinehalter Ferkel zu einem subventionierten Preis kaufen könnten. Außerdem wurden Möglichkeiten zur Kreditfinanzierung und Investitionsförderung erweitert, so die ISN. (az)
stats