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Die geplanten Kürzungen im Agraretat des Landes Niedersachsen sind für die niedersächsische Landwirtschaft nach Auffasssung des Landvolk-Präsidenten Werner Hilse "ein überaus schmerzhafter Eingriff". Zusammen mit den Streichungen im Bundesagraretat und den jüngsten Beschlüssen zur EU-Agrarreform komme es für die Landwirte momentan "knüppeldicke". Im Haushalt 2004 soll der Landes-Agraretat um über 36 Mio. Euro gekürzt werden. Größter Streichposten sei mit 13 Mio. Euro die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes". Hilse bedauert, dass damit Niedersachsen rund 20 Mio. Euro an Komplementärmitteln des Bundes und der EU verloren gehen würden. Einschnitte seien ferner bei der Flurbereinigung, der Beratung, der Förderung nachwachsender Rohstoffe und bei ökologischen Maßnahmen sowie im Bereich der Tierseuchenbekämpfung und der Milchleistungsprüfung geplant. (ED)
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