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Mit der Eröffnung einer eigenen Fabrik in Russland verbindet der deutsche Käseproduzent Hochland AG, Heimenkirch, die Pläne, seinen Anteil am dortigen Schmelzkäsemarkt auszubauen. Dieser beträgt derzeit rund 12,5 Prozent mit wachsender Tendenz, hieß es am vergangenen Freitag bei der offiziellen Präsentation des südlich von Moskau gelegenen Betriebes, der bereits Ende 2003 angelaufenen ist. In dessen Aufbau hat das Unternehmen 35 Mio. EUR investiert, zitiert die russische Presse den Geschäftsführer der Hochland-Vertretung, Ulrich Marschner. Dem zufolge dürfte die neue Fabrik etwa 20.000 t Käse jährlich herstellen. Das Allgäuer Unternehmen liefert seit 1994 seine Produkte nach Russland. In den zurückliegenden drei Jahren war die eigene Produktion im Betriebsgebäude der ebenfalls in Russland produzierenden Firma Ehrmann untergebracht. Nach Investitionen in Spanien und Frankreich hat die Hochland AG seit Mitte der 90er Jahre Osteuropa fest im Visier. Sie ist mit drei Käsewerken in Polen und zwei in Rumänien präsent. (pom)
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