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Niedersächsische Landwirte warten auf Erntewetter. Eigentlich zeichnete sich ein früher Raps- und Getreidedrusch ab, doch das anhaltende Regenwetter der zurückliegenden Wochen macht den Planungen einen Strich durch die Rechnung. Inzwischen sorgen sich die Landwirte um die Qualität des herangereiften Getreides. Insbesondere bei der Gerste sowie im Winterraps fangen die ersten Bestände nun an zu "wackeln", zeigte die Getreiderundfahrt des Landvolkes Niedersachsen Anfang der Woche im Raum Holzminden. Ertragsprognosen wagen zurzeit weder Bauern noch Experten, die extremen Witterungsverhältnisse im Winter, dem Frühjahr und auch in den vergangenen Wochen lassen zuverlässige Schätzungen kaum zu. Noch deutlicher als im vergangenen Jahr weisen die einzelnen Felder erhebliche Unterschiede auf. Mehr als eine durchschnittliche Ernte ist in Niedersachsen nicht zu erwarten, lautet die aktuelle Einschätzung des Landvolkverbandes. (ED)
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