Höchstfeuchte darf 15 Prozent betragen

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Der Höchstfeuchtegehalt von Getreide für die Intervention darf von 14,5 Prozent auf 15 Prozent angehoben werden. Dies hat die EU-Kommission mit Zustimmung des Verwaltungsausschusses für Getreide gestern in Brüssel den EU-Mitgliedstaaten ermöglicht. Es bleibt allerdings bei den Abschlägen von 0,2 Euro/t pro 0,1 Prozent Feuchtigkeit über einem Gehalt von 14 Prozent. Die Ausnahmeregelung ist auf das Wirtschaftsjahr 2000/2001 begrenzt. An den anderen Interventionskriterien ändert sich dagegen nichts. Für den Handel käme die Entscheidung zum Höchstfeuchtegehalt zu spät, kritisiert der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) in Bonn. Die Aufkäufer von Getreide hätten die 14,5 zur Richtschnur für die Trocknung genommen. Nun würde dieser Aufwand von der Kommission im nachhinein für überflüssig erklärt. (Mö)
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