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Die seit dem Jahr 2004 der EU beigetretenen Länder haben im Jahr 2006 überwiegend einen Anstieg des realen landwirtschaftlichen Einkommens je Arbeitskraft zu verzeichnen. Im Durchschnitt der gesamten EU-27 hat das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) ein Einkommensplus von 3,8 Prozent ermittelt. Spitzenreiter ist Polen mit einem Plus von 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Deutlich über dem Durchschnitt befinden sich nach den Eurostat-Erhebungen außerdem Rumänien, Bulgarien, Tschechien und Lettland. Leicht über dem Mittelwert rangieren Ungarn und Litauen. Unterdurchschnittliche Zuwächse weisen dagegen Zypern und die Slowakei auf. Sogar ins Minus gerutscht sind 2006 nach den Eurostat-Zahlen die Einkommen in den Ländern Slowenien, Malta und Estland. (ED)
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