Höhere Prämie für Kurzstroh von Hanf und Flachs geplant

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Über den Reformvorschlag zur Marktordnung von Hanf und Flachs sind sich das Europäische Parlament (EP) und die EU-Kommission nun einig geworden. So soll die Verarbeitungsprämie für Kurzstroh von Flachs und Hanf mit 80 Euro/t doppelt so hoch sein wie von der Kommission ursprünglich vorgesehen, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Außerdem soll nach 5 Jahren geprüft werden, ob es sinnvoll ist, die Verarbeitungsprämie für Kurzstroh nicht zu streichen, sondern weiter zu zahlen. Die Verarbeitungsprämie für Langfasern von Flachs, aus denen Textilien hergestellt werden, hat die Kommission in den Verhandlungen mit dem EP für die ersten Jahre der Reform gegenüber dem ursprünglichen Vorschlag gesenkt. Sie sollen nun in 2001/2002 90 Euro/t, in 2002/2003 bis 2005/2006 150 Euro/t und ab 2006/2007 200 Euro/t betragen. Langfristig sollen etwa 100 Mio. Euro pro Jahr durch die Reform eingespart werden. (Mö)
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