Höhn unterstützt Entscheidung der EU zu BSE-Risikomaterialien

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Bärbel Höhn, Umwelt- und Landwirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, hat die Entscheidung der EU-Agrarminister begrüßt, BSE-Risikomaterialien wie Augen, Hirn und Rückenmark von geschlachteten Rindern, Schafen und Ziegen aus der Lebensmittel- und Futtermittelkette zu entfernen. "Die aktuellen BSE-Fälle in Belgien und Dänemark unterstützen unsere Vermutung, dass BSE auch über andere Wege als allein über das Tiermehl übertragen werden kann", erklärte Höhn. Daher stelle die Entfernung dieser Risikomaterialien eine zusätzliche Sicherheit für die Verbraucher dar. Die Bundesministerien für Landwirtschaft und Gesundheit sollten jetzt zügig die notwendigen nationalen Verordnungen vorbereiten, damit diese Entscheidung wie vorgesehen zum 1. Oktober 2000 in Kraft treten kann. (ED)
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