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Solange die Herkunft von BSE nicht wissenschaftlich geklärt sei, sei die Schlachtung des ganzen Rinderbestandes bei einem BSE-Fall die sicherste Methode, um den Verbraucher zu schützen. Dies sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reinhard Höppner in Cobbelsdorf bei der Hauptversammlung des Landeskontrollverbandes für Leistungs- und Qualitätsprüfung Sachsen-Anhalt (LKV), Halle, schreibt die Mitteldeutsche Zeitung. Höppner zeigte Verständnis für die Emotionen der Landwirte. Sie müssten die Folgen von Ereignissen tragen, für die sie zum überwiegenden Teil nicht verantwortlich wären. Höppner warnte davor, infolge der BSE-Krise die großen Agrarbetriebe zu verdammen. LKV-Vorsitzender Horst Saage forderte eine hohe Transparenz in der Produktion und Sicherheit in der Qualität. Das Qualitätsprogramm des LKV könne dazu beitragen, aus der Krise herauszufinden und das Vertrauen der Verbraucher zurück zu gewinnen. (Bm)
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