Stammkunden bleiben ihren Hofläden treu, sporadische Käufer greifen tendenziell häufiger zu regionalen Produkten im Supermarktregal. Das sind die Ergebnisse einer Datenanalyse der Agrar-Informationsgesellschaft AMI. Dafür wurden die Konsumenten in drei Gruppen aufgeteilt: sporadische Käufer mit ein bis zwei Einkäufen beim Erzeuger jährlich, Gelegenheitskäufer mit drei bis elf und Stammkunden mit mehr als zwölf.

Wie der AMI mitteilte, ging in den letzten Jahren vor allem die Zahl der sporadischen Käufer zurück. Das sei darauf zurückzuführen, dass der Lebensmitteleinzelhandel die Bedürfnisse dieser Kunden durch die Erweiterung der Sortimente um Produkte aus der Region besser erfülle. Insgesamt wurden 2015 mit Direktvermarktung Umsätze in der Höhe von 1,3 Mrd. € gemacht. Grundlage der Analyse waren Zahlen der Marktforschungsgesellschaft GfK aus den Jahren 2012 bis 2015. (lm)
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