Hofübernahme durch familienfremde Nachfolger ermöglichen


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Für eine Förderung von Existenzgründungen in der Landwirtschaft außerhalb der Erbfolge setzt sich der Deutsche LandFrauenverband e.V. (DLV), Berlin, ein. Existenzgründungen in der bäuerlichen Landwirtschaft mittels einer Hofübernahme durch einen familienfremden Hofnachfolger seien in Deutschland bisher zwar weitgehend unbekannt. Doch werde deren Bedeutung in den kommenden Jahren zunehmen, da auch "wirtschaftlich gut dastehende Haupterwerbsbetriebe zunehmend Probleme" hätten, die Hofnachfolge in der Familie zu regeln, erläutert der DLV. Deshalb müssten Existenzgründer, die außerhalb der Erbfolge einen Betrieb übernehmen, im Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) gleichrangig mit Hofnachfolgern aus der Familie behandelt werden. Außerdem solle die Niederlassungsprämie bundesweit wieder eingeführt werden. Zusätzlich müsste das Thema Existenzgründung in die Lehrpläne der Fach- und Hochschulen aufgenommen werden. (ED)
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