Hohe Düngerpreise beflügen Gewinnprognosen von K+S

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Die Aktionäre der K+S AG, Kassel, haben heute auf der Hauptversammlung in Kassel allen Grund zur Freude. Der Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner hält für das laufende Geschäftsjahr 2008 eine Verdreifachung des operativen Ergebnisses für machbar. Auch der Umsatz sollte kräftig zulegen. Getragen wird diese Einschätzung von höheren Umsätzen und Preissteigerungen für Kali- und Stickstoffdüngemittel, die die Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte, Compo und Fertiva GmbH beisteuern. Gegenläufige Währungseffekte, die das Ergebnis 2007 schmälerten, dürften so Steiner endlich überstanden sein. "Nachdem wir im Dezember 2007 das US-Dollarkurssicherungssystem umgestellt haben, liegt der "worst case" für das Jahr 2008 bei einem Sicherungskurs von 1,50 US-$ gegenüber dem Euro", erklärte Steiner.

Einen Vorgeschmack auf das gute Geschäftsjahr 2008 liefern die Zahlen für das 1. Quartal 2008. Der Konzernumsatz übertraf mit 1,2 Mrd. € den Vorjahreswert um 268,3 Mio. € oder 28 Prozent. Der Anstieg ist auf positive Preiseffekte zurückzuführen, die währungs- und mengenbedingte Umsatzrückgänge mehr als ausgleichen konnten. Das operative Ergebnis Ebit stieg 1. Quartal 2008 gegenüber dem Vorjahr um 123 auf 226 Mio. €. Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern verbesserte sich um 160 Prozent auf 162,6 Mio. €. Der Gewinn je Aktie erreichte im Berichtsquartal 3,95 (1,52) €. Seit Jahresbeginn ist der Kurs der K+S-Aktie, die im M-Dax gelistet ist, um 80 Prozent gestiegen. Im September dürfte aller Voraussicht nach das mit 12 Mrd. € bewertete Düngemittelunternehmen von den Nebenwerten M-Dax in den deutschen Aktienindex Dax aufsteigen. (da)

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