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In Deutschland ist in diesem Jahr mit einer erheblich über dem Vorjahresniveau liegenden Hülsenfruchternte zu rechnen. Dies teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium, Bonn, auf der Basis von Schätzungen der amtlichen Ernteberichterstatter mit. Anbau- und ertragsbedingt dürften die Erntemengen bei Futtererbsen mit rund 557.500 t 36,3 Prozent und bei Ackerbohnen mit 77.300 t 25,2 Prozent über denen von 2000 liegen.

Der Anbau von Futtererbsen wurde 2001 um rund 23.000 ha (Plus 16,3 Prozent) und von Ackerbohnen um rund 2.700 ha (Plus 15,3 Prozent) ausgedehnt. Der Grund hierfür dürfte insbesondere die durch das Verbot der Tiermehlverfütterung entstandene "Eiweißlücke" sein. Der durchschnittliche Hektarertrag lag bei Futtererbsen mit 33,9 dt 17,3 Prozent über dem des Vorjahres. Bei den Ackerbohnen stiegen die Erträge im Durchschnitt um 8,6 Prozent auf 37,9 dt/ha, teilte das Ministerium weiter mit. (ED)
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