Hohe Kalipreise beflügeln K+S-Ergebnis


1

Die globale Düngernachfrage bleibt hoch. Für Kalidüngemittel erwartet die K+S AG, Kassel, einen jährlichen Verbrauchszuwachs von 4 Prozent. Die weltweiten Kalikapazitäten werden in den kommenden Jahren mit diesem Wachstum gerade Schritt halten können. Kali dürfte somit weiter knapp bleiben, sagte heute Dr. Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender der K+S AG in Kassel. Daran dürften auch die aktuellen Kurskorrekturen bei landwirtschaftlichen Produkten nichts ändern. Vielmehr rechnet Steiner auf Grund der hohen Weltmarktpreise für Kali- und Stickstoffdünger, dass die Umsätze in den Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte, Fertiva und Compo im Gesamtjahr 2008 weiter steigen werden. Für die K+S-Gruppe peilt er einen Jahresumsatz von 5,3 bis 5,5 Mrd. € gegenüber 3,3 Mrd. € im Vorjahr an. Auch ein schwacher US-Dollarkurs dürfte die Einschätzung von Steiner nicht beeinflussen. Nachdem K+S im Dezember vergangenen Jahres das US-Dollarkurssicherungssystem grundlegend umgestellt hat, liegt der "worst case" für das Jahr 2008 bei einem Sicherungskurs von etwa 1,51 US-$/€. K+S erwartet beim operativen Ergebnis Ebit in diesem Jahr einen Wert zwischen 1,4 und 1,6 Mrd. €.

Im 1. Halbjahr 2008 stieg der Umsatz um 39 Prozent auf rund 2,4 Mrd. €. Rund 70 Prozent des Konzernumsatzes wurden in Europa erzielt. Das operative Ergebnis des Unternehmens, das aller Voraussicht nach im September vom M-Dax in den Dax der börsennotierten Unternehmen aufsteigen wird, liegt bei 326,4 Mio. €. In den ersten sechs Monaten erreichte das Ebit der K+S Gruppe 552,7 Mio. €. (da)

stats