In der Ukraine hat die politische und wirtschaftliche Instabilität auch eine deutliche Verteuerung der landwirtschaftlichen Produktion mit sich gebracht. Nach Angaben des Staatsdienstes für Statistik lagen die Aufwendungen hierfür im 1. Quartal 2015 um 66,3 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Im März belief sich die Teuerung auf 9,6 Prozent gegenüber dem Vormonat, berichtet der österreichische Informationsdienst aiz. Dabei stiegen Materialien und technische Ausstattung aus der industriellen Produktion um 8,9 Prozent sowie Betriebsmittel agrarischer Herkunft um 15 Prozent im Preis, aber auch Löhne und Gehälter um 11,6 Prozent. Durch die Abwertung der ukrainischen Hryvnja haben sich Importgüter stark verteuert. Gegenüber dem US-$ hat die Währung binnen eines Jahres ihren Wert halbiert. Zum Euro hat die Hryvnja mehr als ein Drittel ihres Wertes verloren. (az)
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