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Die tierische Erzeugung in Bayern hat Zukunft, sofern sie sich zügig den schärferen Wettbewerbsbedingungen anpasst. Diese Ansicht vertrat Prof. Alois Heißenhuber, Lehrstuhl für Wirtschaftlehre des Landbaus von der Technischen Universität München, Freising-Weihenstephan, auf einer Vortragsveranstaltung des Deutschen Verbandes Tiernahrung (DVT), Bonn, in Würzburg. Nach Worten von Heißenhuber leidet die bayerische Agrarstruktur traditionell unter Defiziten. So wurden in der Vergangenheit in der Milcherzeugung und Schweinehaltung mehr Produktionskapazitäten abgeschafft als neu eingerichtet. Den Grund dafür sieht Heißenhuber in der viel zu hohen Kostenbelastung der bayerischen Betriebe. Deswegen mahnte er bei den Landwirten mehr Kooperationsbereitschaft und bei den Baubehörden eine liberalere Genehmigungspraxis für Stallgebäude an, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. (Pa)
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