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Das temporäre Einfuhrverbot der EU für brasilianisches Rindfleisch bescherte Brasilien seit Ende Januar Verluste von rund 300 Mio. US-$, berichtet Agra Europe London. Bislang seien nur 87 brasilianische Betriebe für den künftigen Rindfleischexport nach Europa zertifiziert worden. Allerdings seien rund 3.000 Betriebe notwendig, um das Marktpotenzial der EU decken zu können. Von einer wesentlichen Verbesserung der Situation bis Anfang Juni sei jedoch nicht auszugehen.

Aufgrund des vermehrten Auftretens der Maul- und Klauenseuche in Brasilien hatte die EU einen Exportstopp für brasilianisches Rindfleisch ab dem 1. Februar beschlossen. Momentan überprüft die EU eine Liste von Produzenten, ob diese die Auflagen für die Wiederaufnahme des Handels erfüllen. (ED)

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