Landtechnikhersteller in der Ukraine können die Nachfrage der heimischen Agrarbetriebe nicht mehr befriedigen. Ausländische Produzenten könnten von dieser Entwicklung profitieren. Bis zu 70 Prozent der ukrainischen Produktionsanlagen für Landtechnik sind nach Angaben des Instituts für Wirtschaftsforschung und Politikberatung in Kiew veraltet. Ihr Betrieb sei nicht mehr wirtschaftlich und hohe Investitionen in die Modernisierung erforderlich, berichtet das Agrarische Informationszentrum (AIZ), Wien. Deshalb gehen Experten davon aus, dass die Landtechnikimporte bis 2015 stark ansteigen werden. Mögliche Kunden seien die so genannten Agrarholdings mit Flächengrößen zwischen 20.000 ha und 300.000 ha. Diese bewirtschaften heute knapp 20 Prozent der ukrainischen Agrarfläche. (az)
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