Strube-Winterveranstaltungen

Hoher Zuckergehalt senkt Transportkosten

Mit dem Ende der Zuckermarktordnung müssen sich die Produzenten stärker dem Wettbewerb stellen. Eine Konsequenz daraus ist die Forderung der Industrie nach Rüben mit höheren Zuckergehalten. Dies schlägt sich auch beim Landwirt zu Buche, beispielsweise bei den Frachtkosten. Ein höherer Zuckergehalt wie bei Hannibal und Strauss könne die Wirtschaftlichkeit des Zuckerrübenanbaus deutlich verbessern, weil die Frachtkosten im Verhältnis zum Zuckerertrag stark sinken, hieß es bei den Informationsveranstaltungen. Hingewisen wurde dabei auch auf den frisch zugelassenen Z-Typen Marley, der mit seinem sehr hohen Zuckergehalt, verbunden mit hohem Ertrag und Markgehalt, die aktuellen Forderungen der Zuckerindustrie und der Rübenanbauer befriedigt.

Beim Rückblick auf das Rübenjahr 2016 spielten die vielerorts aufgetretenen Blattkrankheiten eine große Rolle. Was hat die Entwicklung von Cercospora in diesem Jahr begünstigt? Welche Regionen hat es besonders getroffen, welche ist weitestgehend verschont geblieben und warum? Auch die oftmals unterschätzte Symptomatik Gürtelschorf wurde angesprochen. Die Experten von Strube machten darauf aufmerksam, dass Bodenverdichtung mit der resultierenden Staunässe einer der entscheidenden Faktoren ist, die es zu vermeiden gilt. (SB)
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