Fleischbranche

Holländischer Schlachter gibt auf

Der Schlachthof Nimjegen und der Fleischverarbeiter Hilckmann schließen ihre Tore. In dem Schlachthof wurden bisher wöchentlich rund 20.000 Schweine und bis zu 400 Rinder geschlachtet, was in den Niederlanden 7 beziehungsweise 3 Prozent Martkanteil bedeutete. Der Betrieb liegt in der Nähe der deutsch-niederländischen Grenze rund 20 Kilometer westlich von Kleve. Grund für die Schließung der beiden verbundenen Unternehmen sei die fehlende Exportlizenz für China, berichten niederländische Medien. Bisher habe Hilckmann China über Hongkong beliefern können, dies werde nun von den chinesischen Behörden unterbunden. Weil das Unternehmen keine Exportlizenz für China erwerben konnte, ist der wichtige Markt weggebrochen. Mit der Betriebsschließung wolle die Geschäftsleitung einen Konkurs vermeiden. Die Schlachtungen sollen in der kommenden Woche eingestellt werden. Auf dem Schlachtschweinemarkt könne die Stilllegung zu einem weiteren Angebotsdruck führen, erwarten niederländische Viehhändler. (SB)
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