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Neue Vermarktungschancen für Hopfen als Arzneipflanze zeigen Forscher der Universität Hohenheim auf. Danach sollen pflanzliche Wirkstoffe aus Hopfen neben einer beruhigeden Wirkung auch die Teilung von Krebszellen verhindern und über Wechseljahresbeschwerden hinweghelfen. Noch produziere der Hopfen die notwendigen Wirkstoffe so ineffizient, dass die Produktion zu teuer sei. Pflanzenzüchter der Universität Hohenheim wollen nun mithilfe gentechnischer Methoden die Produktion der Substanzen anregen. Dazu bringen sie Gene aus dem Ackerschmalwand in die Hopfenpflanze ein. Die für die Medizin interessanten Stoffe entstünden ausschließlich in der weiblichen Blüte des Hopfens, teilt die Universiät weiter mit. Daher könne sich der Anbau auf weibliche Pflanzen beschränken und es würde nicht zu einem Austrag gentechnisch veränderter männlicher Pollen kommen. (sta)
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