1

Der internationale Braukonzern Anheuser-Busch-Inbev (ABI) beabsichtigt sein Kontraktvolumen für die Hopfensorte Hallertauer Mittelfrühe in den deutschen Anbaugebieten um etwa zwei Drittel zu reduzieren. ABI bietet den betroffenen Hopfenpflanzern für die Aufhebung von Hopfenverträgen eine Aufhebungsvergütung in Höhe von 4 € je Kilogramm der nicht mehr zu liefernden Vertragsmenge an. Der Vorsitzende des Hopfenpflanzerverbandes Hallertau, Josef Wittmann, bezeichnete die Ausgleichszahlung für eine Vertragsauflösung als "ein faires Angebot". Nach Ansicht der Erzeugergemeinschaften und des Verbandes deutscher Hopfenpflanzer sollen die freiwerdenden Flächen nicht mehr neu bepflanzt werden, um einer möglichen Überversorgung der weltweiten Hopfenmärkte entgegenzuwirken. Die beteiligten Verbände und Organisationen einigten sich deshalb für die Jahre 2009 bis einschließlich 2011 auf eine außerordentliche Förderung in Höhe von 1.000 € je ha gerodeter Hopfenfläche. (HH)
stats