Hopfenpflanzer befürchten Preisverfall

Die deutschen Hofenpflanzer befürchten in den kommenden Jahren einen drastischen Preisverfall. Sie rechnen mit Überproduktion in den wichtigsten Erzeugerländern. Um den globalen Hopfenmarkt nachhaltig zu stabilisieren, müsten die beiden Hauptproduzenten USA und Deutschland ihre Anbauflächen erheblich verringern, fordert deshalb der Verband Deutscher Hopfenpflanzer. Beide Länder erzeugen zusammen etwa 80 Prozent des weltweiten Hopfenbedarfs. In diesem Jahr wurden in Deutschland schätzungsweise gut 637.000 Zentner Hopfen gepfückt. Damit wird das mehrjährige Mittel deutlich überschritten. Diese Menge entspricht einem Drittel der Weltproduktion. In der bayerischen Holledau ist das größte geschlossene Anbaugebiet der Welt. (HH) 
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