Horsch investiert kräftig


Mit einem enormen Umsatzplus beendet der Landtechnikhersteller Horsch das abgelaufene Geschäftsjahr. Optimismus prägt den Blick nach vorn.

Der Nettoumsatz der Horsch Maschinen GmbH aus dem bayerischen Schwandorf beläuft sich 2012 auf 226 Mio. €. Nach Angaben des Unternehmens ist dies ein neuer Rekord in der Firmengeschichte und stellt einen Anstieg von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar. Starke Stammmärkte, darunter Deutschland, Frankreich, Polen und Tschechien sowie „wiedererstarkte" Verkäufe in Russland und der Ukraine hätten zum Umsatzsprung beigetragen.

Positiv haben sich laut Horsch 2012 auch die Geschäfte in den die USA entwickelt. Dort konnten Horsch North America und Horsch Anderson Marktanteile gewinnen und vor allem das Produktportfolio erweitern. Die größten Maschinenumsätze kommen im aktuellen Berichtszeitraum den Angaben zufolge aus den Produktlinien Pronto, Terrano, Joker und Tiger. Das Unternehmen nennt zudem die Pflanzenschutzspritzen Horsch Leeb und die Einzelkorntechnik Maestro. Bei letzteren Maschinen seien die Auftragsbücher in diesem Jahr bereits „extrem gut gefüllt".

Aktuell gibt es bei Horsch eine „Großbaustelle", in die fast 20 Mio. € fließen werden - die bisher größte Investition in ein Projekt. Am Produktionsstandort im thüringischen Ronneburg soll der Bereich der stahlverarbeitenden Industrietechnik nahezu verdoppelt werden. Geplant seien dort ein Stahllager und neue Produktionsflächen. Kurz vor der Fertigstellung stehen in Ronneburg zudem ein Verladezentrum sowie ein neues Lagerareal, das künftig Platz für 400 Maschinen bietet.

Das Jahr 2013 sieht der Agrarmaschinenspezialist laut eigenem Bekunden aktuell „optimistisch". Mittelfristig - nach Definition von Horsch innerhalb der kommenden ein bis zwei Jahre - werde ein Umsatzanstieg auf etwa 250 Mio. € angepeilt. (Sz)

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