Firmenjubiläum

Horsch investiert umfangreich


Das Jahr 2014 hat Horsch als das zweiterfolgreichste in seiner Firmengeschichte beendet. Der Umsatz beläuft sich auf den Angaben zufolge auf 233 Mio. €, nach 253 Mio. € ein Jahr zuvor. Diesen Rückgang führt der Landtechnikspezialist vor allem auf die Krise in Russland und der Ukraine zurück sowie die Abschwächung in weiteren bislang starken Agrarmärkten.

Den Exportanteil für das vergangene Jahr gibt Horsch mit 72 (Vorjahr: 75) Prozent an. Nach Deutschland war trotz großer Marktturbulenzen Frankreich weiterhin der zweitwichtigste Markt. Polen habe sich zu einem über die Jahre konstant guten Absatzland entwickelt.

Weiterentwickelt hat sich den Angaben zufolge auch das USA-Geschäft, das im genannten Umsatz noch nicht enthalten ist. Dort konnte die Horsch LLC Marktanteile gewinnen und das Produktportfolio erweitern. Vor allem die Kurzscheibenegge Joker und die Einzelkornsämaschine Maestro kommen bei den Kunden in Übersee hervorragend an, heißt es in Schwandorf.

Im vergangenen Jahr hat Horsch zum 30-jährigen Firmenjubiläum an vielen Standorten große Investitionen getätigt. So wurde das Werk im thüringischen Ronneburg komplett in Betrieb genommen, ebenso wie der neue Verwaltungs- und Produktionsstandort von Horsch LLC in Mapleton/North Dakota.

Das laufende Jahr 2015 wird bei Horsch aktuell „mit einer realistischen Vorsicht" gesehen. Entsprechend werde „konservativ geplant". (Sz)
stats