Jahresfazit

Horsch mit Umsatzzuwachs

Das vergangenen Jahr hat Horsch trotz negativer Branchenvorzeichen mit einem Gesamtumsatz von 300 (2015: etwa 246) Mio. € abgeschlossen. Der Exportanteil ist von 72 auf zuletzt rund 78 Prozent gestiegen. Dies sei jedoch unter anderem dadurch bedingt ist, dass die USA nun zum Umsatz dazuzählen, teilte das Familienunternehmen heute mit.

Nach Deutschland waren die Ukraine, Frankreich und Bulgarien/Rumänien die wichtigsten Märkte. In der Ukraine konnte dank „hervorragender" Verkäufe im Segment Sätechnik der Umsatz sogar weiter gesteigert werden. Horsch erreichte dort den Angaben zufolge das stärkste Jahr in der Firmengeschichte.

Zahlreiche weitere Länder und Regionen hätten sich zu konstant wichtigen und stabilen Absatzmärkten entwickelt. Dazu gehören unter anderem Russland, Großbritannien, Skandinavien, Polen, die USA und Kanada, das Baltikum, Ungarn und Tschechien. Weitere Märkte in denen Horsch Potenzial sieht, würden sich aktuell im Aufbau befinden. Hier nennt Horsch beispielsweise China und auch Brasilien, wo bereits eigene Tochterfirmen gegründet wurden.

Zu den meistverkauften Maschinen zählte 2016 mit 33 Prozent Umsatzanteil die Sätechnik, gefolgt von der Bodenbearbeitung mit 31 Prozent, dem Pflanzenschutz mit 13 Prozent, der Einzelkorntechnik mit fast 9 Prozent und dem Ersatzteilwesen mit 13 Prozent.

Auf das laufende Jahr blickt das Unternehmen „dem Markt entsprechend weiter mit einer realistischen Vorsicht". (Sz)
stats