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Deutschlands zweitgrößte Molkereigruppe Humana hat in Gesprächen mit dem Einzelhandel keine höheren Preise für Milchprodukte wie Butter und Käse durchsetzen können. Eine von den Erzeugern geforderte Preiskorrektur sei vom Einzelhandel strikt abgelehnt worden, teilte das Unternehmen in Everswinkel in Nordrhein-Westfalen mit. Allerdings werde es zum 1. November dieses Jahres und damit sechs Monate früher als turnusmäßig geplant neue Verhandlungen geben, berichtet LZ-Net weiter. Die Forderung der Lieferanten, den Umrechnungsfaktor von Liter auf Kilogramm Milch so zu ändern, dass die Menge leicht sinkt, sei auf einer Vertreterversammlung abgelehnt worden. Humana werde sich einer bundeseinheitlichen Regelung aber nicht verschließen. (ED)
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