Hochzufrieden blickt Franz Beutl, Geschäftsführer der IG Pflanzenzucht, auf ein schwieriges Jahr für die Saatgutbranche zurück. Ein reiches Sortenangebot in wachsenden Segmenten macht ihn optimistisch. 

Über alle Kulturarten hinweg hat die IG Pflanzenzucht, München, im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 5 Prozent mehr Saatgut verkauft, lautete Beutls Bilanz. Entgegen dem Branchentrend sei ein Zuwachs im Z-Saatgutabsatz erzielt worden. Damit sei der Marktanteil der IG Pflanzenzucht am deutschen Saatgutmarkt auf 21,3 Prozent gestiegen.
Für die kommende Ernte ist in Deutschland eine Vermehrungsfläche von 19.500 ha angelegt, so die Aussichten auf das laufende Geschäftsjahr. Bereits im Herbst seien die Wintergerstensorte Sandra, die Neuzulassungen Patras und Joler sowie die bewährt winterharten Sorten Kerubino und Matrix die Zugpferde gewesen.

Für das Frühjahrsgeschäft ist Beutl ebenfalls optimistisch: Aus einem Maissortiment von 30 Sorten sollen 20 bis 25 Prozent mehr verkauft werden. Die Zulassung der Sommerbraugerste Solist sowie die größte Hafersorte Max können wieder Umsatz bringen. Auch im aufstrebenden deutschen Sojamarkt ist die IG Pflanzenzucht gut aufgestellt mit sechs Sorten in allen Reifegruppen. (az)
stats