IGC erwartet Abbau der globalen Maisbestände

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Der Internationale Getreiderat (IGC), London, rechnet für die Saison 2008/09 mit einem leichten Anstieg der globalen Weizenbestände und geht bei Mais davon aus, dass die Nachfrage die Produktion übersteigt. In seiner gestrigen Schätzung hat der IGC die Weltweizenernte um 1 auf 645 Mio. t geringfügig nach unten korrigiert. Durch rückläufige Weizenpreise lasse sich in den Entwicklungsländern eine größere Weizennachfrage erwarten und der globale Verbrauch könnte um 19 auf 630 Mio. t ansteigen. Vor allem für Pakistan und die Länder des Nahen Ostens sieht der IGC größeren Importbedarf. Die weltweiten Endbestände werden nach seiner Prognose um 14 auf 128 Mio. t anwachsen, in den USA sogar signifikant.

Die weltweite Maisproduktion für 2008/09 setzt der IGC mit 762 Mio. t um 13 Mio. t niedriger als im Vorjahr an, hat aber gegenüber März seine Schätzung um 14 Mio. t nach oben korrigiert. Bei einer Verbrauchszunahme von 10 auf 784 Mio. t lasse sich ein Rückgang der Endbestände um 21 auf 93 Mio. t erwarten, vor allem durch den Rückgang in den USA. Für Gerste rechnet der IGC mit einer Produktionssteigerung von etwa 10 Prozent auf insgesamt 149 Mio. t weltweit. Bei niedrigen Preisen deute sich zwar ein Mehrverbrauch von 6 Mio. t an. Doch die Endbestände bei Gerste könnten sich von dem sehr niedrigen Niveau des vergangenen Jahres etwas erholen. (St)

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