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Die Weltweizenernte 1999/2000 wurde vom International Grains Council (IGC), London, gegenüber dem Vormonat um 5 Mio. t höher geschätzt. Nun sollen 582 Mio. t erreicht werden, wobei bessere Zahlen für Kasachstan, Argentinien, China und Australien den jüngsten Anstieg ausmachten. Den Weizenkonsum prognostizieren die Marktbeobachter mit 589 Mio. t ebenfalls höher. Als Ursache hierfür wird ein höherer Futterverbrauch in der EU genannt. Bei der Weizenaussaat zur nächsten Ernte deutet sich bisher ein leichter Rückgang für China an. Auch wird aus den USA schon seit mehreren Wochen trockene, ungünstige Witterung gemeldet. Dagegen dürfte sich in Russland die derzeit geschlossene Schneedecke positiv auswirken. In Frankreich erwartet das IGC eine 3-prozentige Flächenausdehnung zulasten des Rapsanbaus, der sich in diesem Jahr weniger profitabel zeigte. Ungarn, Bulgaren und Rumänen dürften mehr Weizen anbauen, während in Polen ein Rückgang von 4 Prozent gesehen wird. (ts)
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