Vorstand und Beirat der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), Damme, zeigen sich "entsetzt über die Aktivitäten der Initiative Pro-ISN in den vergangenen Tagen", heißt es auf der Webseite der Organisation. Gleichzeitig informiert der amtierende Vorstand, dass die Vorschlagslisten für die Wahlen zum ISN-Vorstand am 22. Februar 2011 geändert worden seien. Zwei Mitglieder der Initiative seien von der bisherigen Vorschlagsliste gestrichen worden. Die ISN wirft der Initiative Pro-ISN vor, entgegen getroffenen Vereinbarungen die Vorschlagsliste für die Beiratswahlen eigenmächtig um 12 Personen erweitert zu haben.
Derartige Aktionen würden allen Schweinehaltern schaden, heißt es in der Mitteilung.
Vor dem Hintergrund des Dioxin Skandals und der Aktivitäten zum Tierschutz der Bundeslandwirtschaftsministerin sowie der niedersächsischen Agrarministeriums könne es sich die ISN nicht leisten, sich mit sich selbst zu beschäftigen, wird der ISN-Vorsitzende Heinrich Dierkes zitiert. (jst)
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