ISN fordert mehr Transparenz

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Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), Damme, fordert mehr Offenheit bei der Vermarktung von Schlachtschweinen. Die Verantwortung für die Klassifizierung der Schweine solle deshalb in neutrale Hände abgegeben werden. Erzeugergemeinschaften, Bauernverband, Schlachtbetriebe, Vieh- und Fleischhändler sowie die ISN sollten gemeinsam ein für ganz Deutschland geltendes Klassifizierungsverfahren entwickeln, forderte ISN-Vorsitzender Franz Meyer zu Holte am Donnerstag bei der ISN-Mitgliederversammlung in Münster. Als einen Schritt für mehr Transparenz bei der Schweinevermarktung sieht Meyer zu Holte den Deutschen ISN-Schweinepreisvergleich. Mitglieder der ISN können über das Internet Daten wie Basispreis, Schlachtgewicht, Lebendgewicht, Muskelfleischanteil, Vorkosten und Indexpunkte eingeben. Nach der Auswertung könnten sie ihre eigene Position im Vermarktungsgeschehen erkennen. (SB)
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