Top 10 Exportnationen
Export von Lebensmitteln im Jahr 2013
(Quelle: Gefa)
 Landin Mrd.
US-$
 in %
 USA 141,8 +2,6
 NL 92,6 +10,1
 D 85,8 +9,1
 BR 82,1 +6,3
 F 75,9 +6,1
 CN 60,0 +6,5
 ES 48,8 +7,5
 CA
 47,1 +1,7
 BE 43,1 +5,9
 I 42,3 8,1
Mit Lieferungen ins Ausland im Wert von 85,5 Mrd. US-$ hat Deutschland im Jahr 2013 seinen Abstand zu Brasilien ausgebaut und sich als drittstärkster Lebensmittel-Exporteur behauptet. Dies berichtet die Gefa (German Export Association for Food and Agriproducts) mit Bezug auf WTO Zahlen.

Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr liegt bei 9,1 Prozent. Der größte Exporteur bleibt allerdings die USA gefolgt von den Niederlanden. Während die USA nur 2,6 Prozent zulegen konnten, schickten die Niederlande über 10 Prozent mehr Ware ins Ausland.

Die Top-Ten-Agrarexportnationen vereinen mit Ausfuhren im Wert von 719,2 Mrd. US-$ fast die Hälfte aller weltweiten Agrarexporte (49,6 Prozent).

Auch beim Import Spitze

Gleichzeitig zählt Deutschland aber im weltweiten Vergleich auch zu den führenden Importnationen von Agrarprodukten und Lebensmitteln. Die Einfuhren nach Deutschland lagen 2013 mit 96,9 Mrd. US-$ um 6,6 Prozent über dem Vorjahreswert, womit Deutschland im Top-Ten-Nationenvergleich beim Import nunmehr ebenso den 3. Rang einnimmt.

Tierische Produkte im Ausland gefragt

An erster Stelle der deutschen Ausfuhren liegen mit jeweils ca. 9,5 Mrd. € Fleischerzeugnisse einschließlich Wurstwaren sowie Molkereiprodukte. Sie entsprechen damit fast einem Drittel aller deutschen Agrarausfuhren. Auf Rang 3 der Exportwarengruppen folgen Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs (4,9 Mrd. €), gefolgt von Backwaren sowie Erzeugnissen aus Getreide.

Die Rangliste der Haupteinfuhrwarengruppen wird ebenfalls von Fleischerzeugnissen (6,8 Mrd. €) sowie Molkereiprodukten (6,1 Mrd. €) angeführt, gefolgt von Ölfrüchten (4,3 Mrd. €). Trotz rückläufiger Bevölkerungszahlen in Deutschland sind auch diese Einfuhren seit 2008 deutlich gestiegen.

„Für die überwiegend mittelständische deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft gibt es zum Export kaum Alternativen. Exportförderung ist Mittelstandsförderung und Sicherung von Beschäftigung in vielen strukturarmen Regionen Deutschlands“, fordert Franz-Georg von Busse, Sprecher der GEFA und Generalbevollmächtigter der Pöttinger Maschinenfabrik. (hed)
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