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Berlin/GH, 7. Januar - Der strenge Frost der vergangenen Wochen dürfte die Wintersaaten in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg erneut beeinträchtigen. Nachdem bereits im vergangenen Winter wegen des Frostes erhebliche Ertragseinbußen bei Wintergerste und Winterraps verzeichnet wurden, waren die Minusgrade jetzt noch erheblicher. So wurden im Dezember in Bodennähe Extremtemperaturen bis zu minus 27 Grad Celsius gemessen. Erst am 29. Dezember kam es zu einer schützenden Schneedecke. Wie beim Agrarmeterologischen Dienst in Potsdam weiter zu erfahren war, sind die jetzigen Temperaturen für Januar durchaus üblich. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind nur regional Frostschäden zu erwarten, hieß es beim Wetteramt in Halle.
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