Immernoch Uneinigkeit bei "Grappa" und "Ouzo" aus Südafrika

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Das Handelsabkommen zwischen der EU und Afrika verzögert sich weiterhin. Mehrere EU-Mitgliedstaaten lehnten am Montag in Brüssel auf dem EU-Ministerrat für allgemeine Angelegenheiten ein Verhandlungsergebnis von EU-Kommissar Poul Nielson und dem südafrikanischen Handelsminister Alec Erwin ab. Südafrika hatte sich darin bereit erklärt, die umstrittenen Bezeichnungen Grappa, Ouzo und Korn zwar weiterhin zu verwenden, aber deutlich "aus Südafrika" auf der Flasche hinzuzufügen. Italien, Griechenland, Spanien, Portugal und Frankreich wollen aber, dass Südafrika diese Begriffe überhaupt nicht benutzt und lehnten das Zugeständnis von Erwin deshalb ab. (Mö)
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