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Die Gefahr des Übergreifens der Maul- und Klauenseuche auf Nordrhein-Westfalen sei noch nicht völlig gebannt, erklärte die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn gestern in Düsseldorf. Doch mit jedem Tag ohne neuen Seuchenfall in den Niederlanden und mit dem warmen Wetter habe sich die Lage zunehmend entspannt. "Jetzt müssen wir sehen, welche Konsequenzen wir aus diesem Seuchenzug ziehen müssen, um beim nächsten Mal noch besser gewappnet zu sein. Dazu gehört ganz wesentlich die Veränderung der Impfpolitik innerhalb der Europäischen Union", so die Ministerin. Es sei nicht akzeptabel, Hunderttausende von gesunden Tieren zu töten, wenn das Impfen eine Alternative ist. Auch die Tiertransporte kreuz und quer durch Europa müssten drastisch reduziert werden, da sie ganz wesentlich zur schnellen Verbreitung von Tierseuchen beitragen, forderte Höhn. (ED)
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