Impfungen vom Agrarrat abgelehnt

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Gegen Impfungen wegen der Maul- und Klauenseuche (MKS) hat sich der EU-Agrarministerrat am Montag in Brüssel ausgesprochen. Es sei zu teuer, erschwere das Ausmerzen der Seuche und behindere die Fleischexporte aus der EU.
Der britische Landwirtschaftsminister Nick Brown berichtete, man habe MKS noch nicht im Griff. Das werde noch Monate dauern. Brown lobte seine Kollegen im Rat für ihre verständnisvolle Reaktion und betonte, es hätte bei der Einschleppung des Virus aus Asien jeden EU-Mitgliedstaat treffen können. Der französische Agrarminister Jean Glavany meinte, in Frankreich habe man MKS unter Kontrolle. Deshalb solle bis Ende März das Ausfuhrverbot aufgehoben werden, forderte Glavany.(Mö)
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