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Die Importzölle für Einfuhren von Weizen aus Drittländern in die EU sind mit Beginn des neuen Wirtschaftsjahres 2001/02 zum 1. Juli angepasst worden. Auf Null gesetzt sind jetzt die Importzölle für Weizen mittlerer Qualität sowohl aus Übersee als auch aus osteuropäischen Ländern. Für Weizen hoher Qualität lagen die Importzölle bereits im vergangenen Wirtschaftsjahr bei Null. Für Importe von Weizen niedriger Qualität aus Übersee gilt seit dem 1. Juli ein Importzoll von 22,86 €/t. Für Einfuhren aus Osteuropa liegen sie um 10 €/t höher, also bei 32,86 €/t.

Die EU-Kommission hat die Importzölle angepasst, weil die Interventionspreise für Getreide in der EU zum 1. Juli 2001 gesenkt worden sind. Abgeleitet aus dem Interventionspreis errechnet sich ein Einfuhrmindestpreis, von dem wiederum im Verhältnis zu den Weizennnotierungen an US-Börsen der Importzoll errechnet wird. (ED)
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