In Belgien zuviele unverkäufliche Schweine

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Die belgische Regierung hat vorgeschlagen, die Schweinebestände des Landes innerhalb von sechs Monaten um 20 Prozent zu vermindern. Vergangene Woche musste die Regierung wegen des Dioxinskandals den Verkauf von Schweinen aus weiteren 233 Betrieben sperren. Bisher standen schon 800 Schweineerzeuger, die im Winter dioxinbelastetes Futter verwendet hatten, auf der roten Liste. Die Liste wurde verlängert, nachdem dioxinhaltige Futtermittelproben bei zwei weiteren belgischen Mischfutterherstellern gefunden wurden. Die belgische Regierung schließt aber eine andere Eintragsquelle als das verseuchte Fett der Firma Verkest aus. In Belgien gibt es inzwischen großen Platzmangel für die unverkäuflichen und zu schweren Tiere. (Mö)
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